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13. Stimmwercktage 2017: Die Annaberger Chorbücher

Einblick in die Klosterkirche auf dem Adlersberg

Die schon fast legendäre Kombination von Musik, Ort und rustikaler Atmosphäre lockt jedes Jahr Hunderte von Besuchern auf den ehrwürdigen Adlersberg bei Regensburg.

Anfang August ist es wieder so weit: Die Stimmwercker haben erneut ein erlesenes Programm zusammengestellt, das in seiner Verknüpfung von Konzerten, musikwissenschaftlichen Diskurs und einer guten Portion Geselligkeit wohl einzigartig sein dürfte.

Die 13. Stimmwercktage befassen sich mit einer der wichtigsten mitteldeutschen Quellen der Renaissance-Musik: den Annaberger Chorbüchern.

Diese wertvolle Sammlung bietet einen faszinierenden Einblick in die Musiktradition der Reformationszeit. Darin finden sich Kompositionen von Antoine Brumel, Loyset Compère, Alexander Agricola, Heinrich Isaac und Josquin Desprez.

Bereichert werden die Konzerte durch zeitgenössische Musik des Münchner Komponisten Max Beckschäfer. In den vergangenen Jahren hat er bereits zahlreiche Werke für Stimmwerck geschaffen. Das Ergebnis dieser intensiven Zusammenarbeit ist seit Anfang 2017 auf der CD „Madrigali” dokumentiert.

Das Festival-Programm der Stimmwercktage 2017 bietet neben den Konzerten der Stimmwercker auch in diesem Jahr eine Fülle von Veranstaltungen. Die musikwissenschaftliche Tagesakademie am Samstag und tägliche Vorträge werden sich eingehend mit den Annaberger Chorbüchern beschäftigen. Daneben werden wieder hochkarätige Künstler bei den Konzerten zu Gast sein, so die vielfach ausgezeichnete Basler Cembalistin Catalina Vicens und die Hackbrettspielerin Birgit Stolzenburg aus München.